DFB-Pokal
Ost-Klubs lassen mehrere Tausend Zuschauer zu – das kommt bei West-Klubs nicht gut an

Beim Testspiel vom Union Berlin gegen Nürnberg kehrten 4500 Fans in das Stadion an der Alten Försterei in Köpenick zurück

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Die Debatte über die Wiederzulassung von Zuschauern in die Stadien der Fußball-Bundesliga spaltet die Länder in Ost und West. Mecklenburg-Vorpommern hat zum Pokalspiel von Hansa Rostock 7500 Zuschauer genehmigt. In den West-Ländern kommt das nicht gut an.

Die Kontroverse um die Fan-Wiederzulassung in die Stadien im Profifußball hat sich vor dem Start des DFB-Pokals zu einem Konflikt zwischen den Bundesländern in Ost und West verschärft. Mecklenburg-Vorpommern lässt zum Erstrundenspiel von Hansa Rostock am Sonntag gegen Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart bis zu 7500 Fans zu, Sachsen-Anhalt genehmigte für das Duell zwischen dem 1. FC Magdeburg und Darmstadt 98 rund 5000 Besucher und der Chemnitzer FC darf vor 4600 Zuschauern gegen die TSG 1899 Hoffenheim spielen. Die meisten Vereine in den West-Ländern dürfen dagegen derzeit – wenn überhaupt – nur wenige Hundert Fans in die Arenen lassen. Eine bundeseinheitliche Regelung für die Fan-Rückkehr soll es erst im Laufe des Oktobers geben. 

„Es ist ein guter, mutiger und für den Sport ein sehr positiver Einstieg“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Sportministerin Stefanie Drese (SPD) am…