Arbeitssieg gegen Coric
Zverev als erster Deutscher seit Boris Becker im Halbfinale der US Open

Alexander Zverev hat bei den US Open in New York die Runde der letzten Vier erreicht

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Nach schwachem Beginn kämpft sich Alexander Zverev zurück – und schreibt mit seinem Einzug ins Halbfinale der US Open ein kleines Kapitel deutscher Tennisgeschichte. Auch in der Vorschlussrunde ist er wieder favorisiert.

Alexander Zverev lächelte glücklich und befreit. Es wirkte, als könne er selbst nicht glauben, was er bei den US Open erreicht hat. Als erster deutscher Tennisprofi seit Boris Becker vor einem Vierteljahrhundert hat Zverev in New York die Chance auf das Endspiel. Mit mehr Kampf als Klasse und nach einem desolaten Auftakt rang der 23-Jährige am Dienstag den Kroaten Borna Coric noch nieder. 1:6, 7:6 (7:5), 7:6 (7:1), 6:3 lautete am Ende das Ergebnis in einem keineswegs hochklassigen, aber am Ende siegreichen Grand-Slam-Viertelfinale aus Sicht des Deutschen.

Es war ganz klar, dass ich anfangen musste, besser zu spielen. Es war nicht viel Positives dabei. Ich musste einen Weg finden, den zweiten Satz zu gewinnen“, sagte der Weltranglisten-Siebte darauf angesprochen, wie er nach einem Satzrückstand und einem 2:4 im zweiten Abschnitt wieder zurückkam. „Ich bin ruhig geblieben“, kommentierte er: „Ich weiß, dass ich physisch relativ fit bin. Irgendwie…