Deutsche Exportwirtschaft
Deutschland Exporteure mühen sich langsam aus Corona-Tief

Ein Container wird auf dem Terminal Altenwerder im Hamburger Hafen auf ein Schiff geladen. Deutschlands Exporteure arbeiten sich langsam aus dem Corona-Tief. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

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Die weltweiten Einschränkungen zur Bekämpfung des Virus haben die Exportnation Deutschland hart getroffen. Allmählich erholt sich die Nachfrage nach «Made in Germany». Doch die Aussichten bleiben unsicher.

Die Erholung der deutschen Exportwirtschaft nach dem tiefen Einbruch in der Corona-Krise setzt sich fort. Der Juli brachte im Vergleich zum Vormonat im dritten Monat in Folge steigende Ausfuhrzahlen für die heimischen Exporteure – auch wenn die Zuwächse nicht mehr so kräftig waren wie im Mai und Juni 2020.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Dienstag wurden im Juli 4,7 Prozent mehr Waren «Made in Germany» ins Ausland verkauft als im Juni. Mit einem Ausfuhrwert von 102,3 Milliarden Euro lag dies aber nach Berechnungen der Wiesbadener Behörde immer noch um 11,0 Prozent unter dem Juli 2019. Von April auf Mai 2020 hatte es ein Exportplus von 9,0 Prozent gegeben, von Mai auf Juni gar einen Zuwachs um 14,9 Prozent.

«Nach einem krassen Einbruch vor allem im…