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Dutzende neue Ausgangssperren in Israel

00.32 Uhr: Angesichts der steigenden Fallzahlen will die israelische Regierung mit Lockdown-Maßnahmen in besonders betroffenen Orten die weitere Ausbreitung des Virus eindämmen. An 40 „roten“ Orten mit hohen Infektionszahlen soll es ab Montag von abends bis in den frühen Morgen Ausgangssperren geben, hieß es in einer Regierungserklärung.

In vielen der als „rot“ eingestuften Orte mit hohen Fallzahlen leben vornehmlich ultraorthodoxe Juden oder arabische Israelis. Am Samstag hatte der Corona-Beauftragte Ronni Gamzu bei einem Besuch in einer Ortschaft im Norden Israels vor Hunderten Corona-Toten im arabischen Sektor gewarnt, sollten keine strengen Maßnahmen ergriffen werden.

Zuvor hatte die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion mit 1010 die Marke von tausend überschritten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Erreger Sars-CoV-2 seit Beginn der Pandemie bei 129.349 Menschen in Israel nachgewiesen worden. Das Land hat rund neun Millionen Einwohner.

Offenbar mehr als 200 infizierte Uno-Mitarbeiter in Syrien

00.10 Uhr: In Syrien sollen sich zahlreiche Uno-Mitarbeiter mit Covid-19 angesteckt haben. Der für Syrien zuständige Koordinator Imran Riza schrieb der Nachrichtenagentur Reuters zufolge in einem internen Brief vom vergangenen Dienstag: „Mehr als zweihundert Fälle wurden unter Uno-Mitarbeitern gemeldet, von denen einige ins Krankenhaus eingeliefert und drei evakuiert wurden.“ Die Uno würde einen Ort zur Behandlung der Fälle einrichten.

Der Brief wurde von einem infizierten lokalen Mitarbeiter an Reuters gegeben, wie die Agentur berichtet. Infizierte Angestellte von NGOs, die für die Uno arbeiteten, wurden Reuters zufolge nicht mitgezählt.

Riza schrieb, dass die Infektionen in Syrien in den zwei Monaten, seit er die…