Deutscher im US-Open-Achtelfinale
Zverev-Match stand kurz vor Corona-Absage – Djokovic rief bei New Yorker Governeur an

Steht nach einem skurrilen Turniertag im Achtelfinale: Alexander Zverev

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Der erste Corona-Fall bei den US Open hat am fünften Turniertag für weiteren Wirbel gesorgt und fast zur Absage des Drittrunden-Matches von Alexander Zverev gesorgt. Allen Widrigkeiten zum Trotz folgte die deutsche Nummer eins aber Angelique Kerber ins Achtelfinale.

Als den US Open an einem denkwürdigen Tag voller Zweifel und quälender Warterei die erste coronabedingte Spielabsage drohte, rief die Nummer eins der Tennis-Welt den Gouverneur von New York an. „Ich habe versucht, die Leute in den höchsten Positionen zu erreichen“, erzählte Novak Djokovic nach seinem ungefährdeten Drittrunden-Sieg gegen den deutschen Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff und dem für alle Beteiligten aufwühlenden Freitagnachmittag.

„Es war politisch“, sagte auch Deutschlands bester Profi Alexander Zverev, der kein unwesentlicher Protagonist der Ereignisse am fünften Turniertag im Flushing Meadows Corona Park war. Weil dessen französischer Gegner Adrian Mannarino Kontakt mit dem schon vor Tagen positiv auf das Coronavirus getesteten Profikollegen Benoît Paire hatte, untersagten die Behörden zunächst den Auftritt Mannarinos.