Geplante Finanzhilfe
Bund und Länder wollen Hilfe für BER-Betreiber beschleunigen

Das Terminalgebäude des Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER). Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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Wenige Wochen vor dem Start des neuen Hauptstadtflughafens ist die Betreibergesellschaft knapp bei Kasse. Weitere staatliche Hilfe soll fließen. Doch es fehlt die Zustimmung aus Brüssel.

Bund und Länder machen Tempo bei der geplanten Finanzhilfe für die Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft (FBB). Sie hatten dem angeschlagenen Unternehmen für dieses Jahr 300 Millionen Euro zusätzliches Eigenkapital in Aussicht gestellt.

Weil die Zustimmung der EU-Kommission für die Behilfe noch aussteht, soll das Staatsunternehmen das Geld nun zunächst als Zuschuss und als Darlehen erhalten, wie das Bundesfinanzministerium dem Haushaltsausschuss des Bundestags mitteilte.

Durch die Zusage der Eigentümer könne die Flughafengesellschaft auf eine verbürgte Kreditlinie zurückgreifen, betont die Parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn den Handlungsbedarf in dem Schreiben, dass der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.