Zwischen Ankara und Athen
Erdgasstreit: Vermittlungsversuche laufen auf Hochtouren

Recep Tayyip Erdogan spricht während einer Pressekonferenz. Im Erdgesstreit kritisiert Erdogan die Haltung Griechenlands als egoistisch und ungerechtfertigt und verurteilt Länder, die Athen unterstützen. Foto: -/Turkish Presidency/dpa/Archiv

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Laut Nato wollen Ankara und Athen Gespräche führen, um militärische Zwischenfälle im östlichen Mittelmeer zu vermeiden. Athen dementiert umgehend. Derweil versucht Merkel im Gespräch mit Erdogan, die endgültige Eskalation im Erdgasstreit zu vermeiden. Annäherung ist nicht in Sicht.

Griechenland dementiert Aussagen der Nato, wonach Athen und Ankara technische Gespräche zur Vermeidung militärischer Zwischenfälle im östlichen Mittelmeer vereinbart haben.

Zwar sei man bereit, innerhalb der Allianz solche Gespräche zu führen, Voraussetzung dafür sei aber, dass die Türkei zuvor sämtliche Schiffe aus der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) Griechenlands abziehe, wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstagabend aus Kreisen des griechischen Außenministeriums erfuhr.

Das Dementi Athens kam kurz nach einer Ankündigung von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, wonach beide Nato-Staaten im Rahmen der…