Erste Messe in der Pandemie
Leere IFA: Ausgerechnet die Technikmesse zeigt die Grenzen des Digitalen

In einem normalen September wimmeln die Hallen der IFA am Eröffnungsfreitag vor Menschen, dieses Jahr sind sie wie leergefegt

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von Malte Mansholt
04.09.2020, 15:33 Uhr

Die IFA zeigt jedes Jahr wieder, wo es in der Technikwelt hingeht. Auch während Corona wollte man nun Vorreiter sein. Doch ausgerechnet die Technikmesse steht nun als Symbol dafür, dass eben nicht alles digital funktioniert.

Eigentlich sollte heute die IFA ihre Tore für das Publikum öffnen. Tausende Menschen wären dann wie jedes Jahr in die Hallen der Berliner Messe geströmt, um sich die Zukunftsvisionen der Technikbranche und ihre neuesten Tricks mit eigenen Augen anzusehen. Doch angesichts der Corona-Pandemie findet die wichtigste Elektronikmesse Europas in einer weitgehend digitalen Form statt. Und wird so zum Sinnbild für die Grenzen der Digitalisierung im Alltag.

Die Aufnahmen aus den Messehallen sprechen ein klares Bild. Statt den gigantischen, liebevoll gestalteten Ständen und den sich dazwischen tummelnden Menschenmassen zeigen sie weitgehend leere Hallen. Das sonst so emsige Treiben ist dahin. „Es…