Sehen Sie im Video: US-Politikerin Buffy Wicks kommt mit Baby zur Abstimmung – und nutzt den Hype für heftige Trump-Schelte.

Ungewöhnliche Aufnahmen aus den USA: Die Demokratin Buffy Wicks spricht im kalifornischen Unterhaus – mit ihrem Baby auf dem Arm.

„Ich war gerade dabei meine Tochter zu füttern, als dieses Gesetz an der Tagesordnung war. Ich komme heute ans Pult, weil ich stark daran glaube, dass wir dieses Gesetz verabschieden müssen (…) Und Elly findet auch, dass wir das tun müssen (…) Also bitte, bitte verabschiedet dieses Gesetz. Ich werde jetzt meine Tochter zu Ende füttern.“

Wicks hatte zuvor „Proxy voting“ beantragt, also darum gebeten, einen anderen Abgeordneten als Stellvertreter schicken zu dürfen, der für sie abstimmt.

Der Antrag wurde jedoch abgelehnt. Eine Entscheidung für die der Sprecher des kalifornischen Unterhauses, Anthony Rendon, online stark kritisiert wird. Rendon reagiert auf die Kritik mit einer Entschuldigung:

„Ich habe dabei versagt, sicherzustellen, dass unser Prozess die einzigartigen Bedürfnisse unserer Abgeordneten berücksichtigt. Das Unterhaus sollte das besser machen.“ – Anthony Rendon, Twitter

Wicks nutzt die durch das Video entstandene Aufmerksamkeit, um sich zum Thema Kinderbetreuung und zur anstehenden US-Wahl zu äußern.

„Viele Mütter haben sich bei mir gemeldet, weil sie keine Kinderbetreuung haben und ins Bad gehen, um zu weinen, weil sie so gestresst sind (…) Meine Hoffnung ist, dass wir den frauenfeindlichen Rassisten im Weißen Haus loswerden, den Senat zurückholen und bessere soziale Sicherheitsnetze erschaffen.“ – Buffy Wicks ggü. „The Guardian“