US-Wahlkampf
Wahllokale geschlossen? Arnold Schwarzenegger bietet an, für die Wiedereröffnung zu zahlen

Arnold Schwarzenegger, Schauspieler aus Österreich und ehemaliger Gouverneuer von Kalifornien, hier bei einer Veranstaltung zum Thema Obdachlosigkeit in dem US-Bundesstaat.

© Paul Bersebach / DPA

von Marc Drewello
03.09.2020, 17:09 Uhr

Arnold Schwarzenegger ist nach eigener Aussage „ein Fanatiker, was das Wählen betrifft“. Und damit möglichst viele Menschen die Chance haben, ihre Stimme abzugeben, ist der Hollywoodstar auch bereit, das eigene Portemonnaie zu öffnen.

Der Oberste Gerichtshof der USA hat im Jahr 2013 einen entscheidenden Teil des Wahlrechtsgesetzes von 1965 eliminiert. Dieser schrieb vor, dass Staaten mit einer Vorgeschichte von rassistischer Wählerunterdrückung bei jeglichen Änderungen ihrer Wahlregeln nachweisen mussten, dass diese nicht diskriminierend waren. Seitdem sind in den Südstaaten der USA fast 1200 Wahllokale geschlossen worden, wie die Nachrichtenagentur Reuters vor ziemlich genau einem Jahr berichtete – und damit jetzt Arnold Schwarzenegger auf den Plan rief.

Schwarzenegger bietet finanzielle Hilfe an