21-köpfiges Verhandlungsteam
Regierung ebnet Weg für innerafghanische Friedensgespräche

Der afghanische Präsident Aschraf Ghani (2.v.l) trägt einen Mundschutz, in der großen Ratsversammlung, der Loya Jirga. Foto: Uncredited/AP/dpa

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Die afghanische Staatsführung hat mit dem Abschluss eines Gefangenentauschs die letzte Hürde vor Friedensgesprächen aus dem Weg geräumt. Die Verhandlungen sollen nun fern des Krisenlands aufgenommen werden.

In Afghanistan haben die Konfliktparteien nach Angaben der Regierung die letzte Vorbedingung für Friedensgespräche erfüllt. Der umstrittene Gefangenentausch von Regierungssoldaten gegen Talibankämpfer sei inzwischen abgeschlossen, teilte der Nationale Sicherheitsrat am Donnerstag mit. Eine Reaktion der militanten Islamisten stand zunächst aus.

Nur einige wenige Taliban, die für den Tod von Nato-Soldaten verantwortlich gemacht werden, sollen zunächst nicht frei kommen. Mit diesem Ziel hatten Frankreich und Australien interveniert. Diese sieben Taliban sollen laut Regierungskreisen nach Katar gebracht werden, wo auch der Auftakt der Friedensgespräche in Doha geplant ist.

Das 21-köpfige Verhandlungsteam der afghanischen Regierung ist zum Aufbruch bereit. Sie werden zunächst eine bedingungslose…