Rücktritt ausgeschlossen
Bafin-Chef Hufeld: Waren bei Wirecard zu formalistisch

Die Firmenzentrale des Zahlungsdienstleisters Wirecard in Aschheim bei München. Foto: Peter Kneffel/dpa

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Bafin-Chef Hufeld sichert die Mitwirkung seiner Behörde an der Aufklärung des Wirtschaftskrimis Wirecard mit Nachdruck zu. Einen Rücktritt sieht er für sich nicht geboten.

Bafin-Präsident Felix Hufeld schließt einen Rücktritt im Zusammenhang mit Kritik an seiner Behörde im Wirecard-Bilanzskandal weiterhin aus.

«Ich diene meinem Land und Europa. Solange mein Land und Europa mir dieses Vertrauen entgegenbringen – und das spüre ich, und das wird mir auch sehr deutlich entgegengebracht – werde ich meine Pflichten weiter erfüllen», sagte Hufeld am Mittwoch bei einer Bankentagung in Frankfurt.

Der inzwischen aus dem Dax geflogene Münchener Zahlungsdienstleister hatte im Juni Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt und in der Folge Insolvenz angemeldet. Die Münchener Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Wirecard seit 2015 Scheingewinne auswies, und ermittelt wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs.

Formal war die…