Mutmaßliche Helfer
«Charlie Hebdo»: Terrorattacke wird vor Gericht verhandelt

Der Prozess sollte bereits am 4. Mai beginnen und wurde wegen des Coronavirus auf die Zeitspanne vom 2. September bis 10. November verschoben. Foto: Michel Euler/AP/dpa

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Die Terrorgefahr in Frankreich ist immer noch hoch – angesichts der Corona-Pandemie wird aber weniger darüber gesprochen. Das könnte sich mit dem großen Prozess um eine verheerende Anschlagsserie ändern.

Vor gut fünfeinhalb Jahren erschütterte der islamistische Terroranschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» ganz Frankreich und löste weltweite Schockwellen aus. Heute (10.00 Uhr) beginnt nun in Paris der Strafprozess gegen mutmaßliche Helfer.

Vor einem Schwurgericht wird eine mehrtägige Anschlagsserie aufgerollt, bei der im Januar 2015 insgesamt 17 Menschen getötet wurden. Die drei Täter wurden von Sicherheitskräften erschossen.

Die Anschläge erregten damals enormes Aufsehen. Eine Welle der Solidarität unter dem Schlagwort «Je suis Charlie» («Ich bin Charlie») prägte die Zeit danach.

Angeklagt sind 14 Menschen, vor allem wegen Mitgliedschaft in einer…