Digitalisierung bis 2035
Was die digitale Schiene für Bahnkunden bedeutet

Ronald Pofalla (M), Vorstand für Infrastruktur bei der Deutschen Bahn, äußert sich zusammen mit Enak Ferlemann (CDU, l), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Andre Rodenbeck, Präsident des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland (VDB), zur Unterzeichnung eines „Memorandum of Understanding“ zur Digitalisierung des Schienennetzes in Deutschland. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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Alle reden von Digitalisierung, natürlich auch die Bahn. Aber was heißt das bei einem Konzern, der Güter und Menschen mit Eisenbahnen bewegt? Die Fahrgäste jedenfalls sollen profitieren.

Im Kampf gegen Verspätungen und um mehr Fahrgäste will die Deutsche Bahn ihre digitale Infrastruktur schneller ausbauen.

Bis 2035 und damit fünf Jahre schneller als bislang geplant sollen sämtliche Stellwerke im Bahn-Netz umgerüstet werden. Wie genau vorgegangen werden soll, darüber verständigte sich der bundeseigene Konzern am Mittwoch mit dem Eisenbahn-Bundesamt und dem Verband der Bahnindustrie in Deutschland. Der Bund finanziert das Vorhaben mit 500 Millionen Euro zusätzlich aus dem Konjunkturpaket. Doch was soll sich eigentlich ändern?