Ausschreitungen in Kenosha
Trump nennt Ausschreitungen inländischen Terrorismus

US-Präsident Trump ist in die Stadt Kenosha gereist. Foto: Evan Vucci/AP/dpa

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Schüsse auf einen schwarzen Familienvater bei einem Polizeieinsatz stürzten die US-Stadt Kenosha ins Chaos. Präsident Trump spricht dort nun mit Sicherheitskräften, nennt Krawalle anti-amerikanisch – und findet nur spärliche Worte des Mitgefühls für den Afroamerikaner.

US-Präsident Donald Trump hat die Ausschreitungen nach Polizei-Schüssen in den Rücken eines Schwarzen in Kenoscha als anti-amerikanische Krawalle und inländischen Terrorismus verurteilt.

Zugleich bestritt Trump bei einem Besuch in der Stadt im Bundesstaat Wisconsin, dass es bei der US-Polizei systematischen Rassismus gebe. In den Straßen wurde der Konvoi des Präsidenten von Demonstranten gegen Rassismus und Polizeigewalt, aber auch von seinen Anhängern empfangen. Trump sah sich unter massiven Sicherheitsvorkehrungen ein abgebranntes Geschäft an und traf sich mit Vertretern von Sicherheitskräften und einigen örtlichen Unternehmern.

«Kenosha wurde von Krawallen verwüstet, die gegen die Polizei gerichtet und anti-amerikanisch waren, sagte Trump. «Es war kein friedlicher Protest, sondern inländischer…