194 Tage nach dem letzten Spiel vor vollem Haus plant RB Leipzig die lang ersehnte Rückkehr der Fans. Zum ersten Heimspiel der neuen Saison in der Fußball-Bundesliga am 20. September gegen den FSV Mainz 05 wurden von der örtlichen Gesundheitsbehörde 8500 Besucher zugelassen. Das macht rund 20 Prozent des gesamten Fassungsvermögens aus.  

 „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit dieser Entscheidung einen Schritt hin zu mehr Normalität gehen können. Unser Dank gilt der DFL, der sächsischen Landesregierung, den Gesundheitsbehörden und der Stadt Leipzig für die gemeinsame Abstimmung des Hygienekonzeptes“, sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.

Das Konzept sei von RB Leipzig mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) „fortlaufend beraten und nach intensiven Gesprächen nun beschlossen“ worden, hieß es. Ausschlaggebend für die Umsetzung bleibt jederzeit das regionale Infektionsgeschehen, das permanent in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Leipzig neu bewertet werden müsse. 

Sächsische Staatsregierung unterstützt das Vorhaben

Der Klub betonte, dass zum 1. September für Sachsen eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft getreten sei, auf dessen Grundlage die Fan-Rückkehr beschlossen worden sei. „Mit einem klugen Hygienekonzept zeigt RB Leipzig, was alles möglich ist“, sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Die sächsische Staatsregierung unterstützt dieses Vorhaben. Wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben in Zeiten von Corona verlangt nach kreativen Lösungen.“     

Das Konzept umfasst zwei zentrale Maßnahmen. Es besteht zum einen eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Betreten des Stadions. Zudem anderen soll das Anreiseaufkommen so minimal wie möglich gehalten werden. Deshalb werden die Eintrittskarten auch nur an Inhaber einer Dauerkarte sowie an Bewohner mit einem Wohnort in Sachsen verlost.     

„Grundvoraussetzung ist die geringe Infektionsrate, die wir in Sachsen glücklicherweise haben“,…