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Kaum Neuinfektionen in China

09.05 Uhr: Gute Nachrichten kommen aus China: Die Behörden haben dort den 14. Tag in Folge keine neue Coronavirus-Ansteckung mit Symptomen im Inland registriert. Das ist der längste Zeitraum seit Beginn der täglichen Infektionszählungen Ende Januar. Bei den in China gesondert erfassten Infektionen ohne Krankheitssymptome wurden vier neue Fälle gemeldet nach zehn Fällen am Tag zuvor. Außerdem wurden wie am Vortag neun Erkrankungen bei Menschen registriert, die sich im Ausland angesteckt haben sollen.

Südkorea meldete dagegen 299 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das zwar der langsamste Anstieg seit fünf Tagen, aber auch der 17. Tag in Folge im dreistelligen Bereich. Die Regierung verschärfte die Schutzmaßnahmen zuletzt weiter.

Am Sonntag traten neue Auflagen im dicht besiedelten Großraum der Hauptstadt Seoul in Kraft: Das Essen vor Ort in Restaurants, Kneipen und Bäckereien ist von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr verboten, Coffeeshops, von denen einige als Hotspots ausgemacht wurden, dürfen bis zum 6. September nur noch außer Haus verkaufen.

Kirchen, Nachtclubs, Sporthallen und die meisten Schulen in der Region sind bereits geschlossen, und an öffentlichen Orten gilt eine Maskenpflicht. Bislang sind in Südkorea 19.699 Infektionen und 323 Covid-19-Todesfälle nachgewiesen.

SPD-Chef fordert stärkeren Mieterschutz

08.57 Uhr: SPD-Chef Norbert Walter-Borjans fordert eine Neuauflage des verstärkten Schutzes für Mieter in der Corona-Krise. „Die Regelung zum Kündigungsschutz, die zum 1. Juli ausgelaufen ist, sollte so schnell wie möglich wieder in Kraft gesetzt werden“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Das habe er Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Koalitionspartner mitgeteilt. Die Kanzlerin habe auf ihn nicht den Eindruck gemacht, dass sie eine…