Anti-Corona-Protest größer als erwartet
Fast 40.000 Menschen marschieren in Berlin auf – Bjorn Höcke spricht von Millionen

Berlin: Teilnehmer einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen stehen auf der Straße des 17. Juni

© Michael Kappeler / DPA

Erst lösen die Proteste gegen die Corona-Politik Streit vor Gericht aus. Dann ist klar: Die Demonstranten dürfen durch das Zentrum der Hauptstadt ziehen – und es sind viele. Die Polizei ist stark gefordert. Im Netzt werden wieder Falschmeldungen verbreitet. 

Auf etwa drei Kilometern Länge reihen sich die Demonstranten in Berlins Hauptstadt aneinander. Es sind mehrere Zehntausend, die sich gegen die staatlichen Corona-Auflagen auflehnen. Für die Veranstalter der umstrittenen Protestdemo scheint ihr Konzept aufzugehen: Aus vielen Teilen Deutschlands kommt eine bunte Mischung an Demonstranten – und sie sind deutlich mehr als von Polizei und Organisatoren erwartet. Sie versammeln sich an den zentralen Plätzen Berlins – am Brandenburger Tor, dem Großen Stern und an der Straße des 17. Juni. Auch einen Kennedy holen die Veranstalter der Initiative Querdenken auf die Bühne. 

Die Polizei wollte die Versammlungen eigentlich unterbinden mit Verweis auf den Gesundheitsschutz in Corona-Zeiten – doch Gerichte kippten das Verbot der Behörden. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) geriet in die Kritik. Die Stimmung war…