Champions League
„Wir waren brutal dominant“: Darum erinnert der Barca-Sieg Müller nicht ans 7:1 gegen Brasilien

Thomas Müller hatte im Viertelfinale der Champions League selbst zwei Tore gegen den FC Barcelona geschossen

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Mit einem 8:2 demütigte Bayern München gestern den FC Barcelona im Viertelfinale der Champions League. Thomas Müller sieht trotzdem Unterschiede zum historischen Sieg gegen Brasilien – und warnt vor zu hohen Erwartungen.

Es war ein Paukenschlag: Mit einem furiosen 8:2 (4:1) fegte Bayern München gestern den FC Barcelona um Lionel Messi vom Platz. So hoch hatten die Spanier seit 1946 nicht mehr verloren. Der zweifache Torschütze und ehemalige Weltmeister Thomas Müller sieht aber einen großen Unterschied zum legendären Sieg gegen Brasilien. Und rät zur Bescheidenheit.

Dazu passt auch, dass Müller nach dem Spiel seinen eigenen Rekord herunterspielte: Er hatte mit dem Spiel seinen 113. Einsatz in der Championsleague, mehr als jeder andere Deutsche vor ihm. „Also dieser Spielrekord, damit muss man aufhören. Das hat ja gar nichts mehr mit Fußball zu tun“, versucht der sichtbar gut gelaunte Müller es gegenüber dem britischen „BT Sports“ herunterzuspielen. „Lasst uns doch lieber über das Spiel reden.“ Sein erstes Fazit zum Sieg ist wohl das ehrlichste. „Wir hatten gerade so viel Spaß“, feixt…