Stahlkonzern
Salzgitter leidet unter Einbruch in der Autoindustrie

Der Stahlhersteller Salzgitter hat im ersten Halbjahr wegen der Corona-Krise einen Millionenverlust verbucht. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Die Corona-Krise drückt den Stahlproduzenten Salzgitter tief in die roten Zahlen. Vor allem die gesunkene Nachfrage nach neuen Autos bekommt der Konzern hart zu spüren. Langfristig soll die energieintensive Produktion dennoch klimafreundlicher werden.

Der Stahlhersteller Salzgitter hat im ersten Halbjahr wegen der Corona-Krise einen Millionenverlust verbucht.

Nach den ersten sechs Monaten steht ein Minus von 144,7 Millionen Euro nach Steuern, nachdem das Unternehmen im Vergleichszeitraum 2019 noch 96,4 Millionen Euro verdient hatte. Während die Baubranche sich trotz der Krise stabil zeigte, belastete vor allem der Nachfrageeinbruch aus der Automobilindustrie das Ergebnis, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

Bereits Ende Juli hatte Salzgitter mit vorläufigen Zahlen über einen Fehlbetrag von 127,8 Millionen Euro informiert. Die Folgen der Pandemie hätten den Konzern im zweiten Quartal 2020 deutlich stärker beeinträchtigt als in den ersten drei Monaten des Jahres, hieß es. Derzeit liege der Fokus auf dem Management der…