Corona-Einbrüche
Tui einigt sich mit Bund auf weitere Milliardenhilfe

Wolken ziehen über den Firmensitz der Tui Group hinweg. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Der größte Reisekonzern war auch das erste Großunternehmen, das zu Beginn der Viruskrise staatliche Unterstützung erhielt. Nun muss der Bund bei Tui nachlegen. Reicht das, um durchs Buchungsloch zu kommen?

Der weltgrößte Reisekonzern Tui soll zur Überbrückung des Geschäftseinbruchs in der Corona-Krise weitere staatliche Hilfen erhalten. Unter anderem werde dabei ein schon bestehender Kredit der Förderbank KfW um 1,05 Milliarden Euro aufgestockt, wie das Unternehmen am Mittwoch in Hannover mitteilte. Tui hatte bereits ein erstes Hilfsdarlehen über 1,8 Milliarden Euro zugesprochen bekommen.

Weitere 150 Millionen Euro sollen über die Konstruktion einer Wandelanleihe fließen, die das Unternehmen an den Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes (WSF) ausgeben will. Dieser könnte sich bei einer Umwandlung in Aktien dann mit bis zu neun Prozent an Tui beteiligen. Die Ausgabe der Anleihe sei eine der vereinbarten Rahmenbedingungen für die weitere Hilfe, hieß es.

Die Touristikbranche gehört zu den am schwersten von der Pandemie getroffenen Wirtschaftszweigen. Tui braucht…