Deutsch-französisches Projekt
Schadstoffe aus der Schifffahrt sollen erfasst werden

In einem deutsch-französischen Forschungsprojekt soll der Schadstoffausstoß von Schiffen untersucht werden – unter anderem im Hamburger Hafen. Foto: Jonas Klüter/dpa/Symbolbild

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Schiffe pumpen jede Menge Schadstoffe ins Meer: Öl, SChwefeldioxid oder auch Ruß. Um welche Mengen es hierbei geht, soll ein neues Forschungsprojekt zeigen.

Zur Kontrolle des Schadstoffausstoßes der Schifffahrt entwickeln deutsche und französische Wissenschaftler gemeinsam ein neues Messnetz. Tests sind in beiden Ländern geplant.

Es gehe darum, Schadstoffe wie Ruß, Öl, Schwefeldioxid an der Meeresoberfläche sowie in der Luft automatisch und kontinuierlich zu erfassen, teilte die federführende Universität Oldenburg am Montag mit.

Testphasen seien in der Außenelbe und im Hamburger Hafen geplant und in den Häfen von Marseille und Bordeaux, sagte Projektleiter Oliver Wurl der Deutschen Presse-Agentur. Später solle das Netzwerk weltweit Küstengewässer entlang stark befahrener Schifffahrtsrouten überwachen können, in erster Linie Häfen in Asien, Europe und Nordamerika, so der Professor für Meereschemie.