Fast 700 Euro Unterschied
Gehälter im Osten auch 2019 weit unter Westniveau

Die Gehaltsunterschiede zwischen Arbeitnehmern in Ost- und Westdeutschland bleiben groß – der Lohnabstand hat sich jedoch weiter verringert. Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

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Wer im Osten Deutschlands arbeitet, verdient in der Regel deutlich weniger als Kollegen im Westen. Die Gehälter gleichen sich jedoch sehr langsam an.

Die Gehaltsunterschiede zwischen Arbeitnehmern in Ost- und Westdeutschland bleiben groß – der Lohnabstand hat sich jedoch weiter verringert. Ende 2019 verdienten Vollzeitbeschäftigte mit Sozialversicherungspflicht in den alten Bundesländern im Mittel 699 Euro mehr als in den neuen.

Das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) lag im Westen bei 3526 Euro und im Osten bei 2827 Euro, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der AfD-Bundestagsfraktion hervorgeht. Die Antwort lag dem Redaktionsnetzwerk (RND) und der dpa am Samstag vor.

Ein Vergleich mit den Zahlen von 2018 zeigt laut dem RND, dass der Entgeltunterschied zwischen Ost und West leicht zurückgegangen ist. Das mittlere Entgelt sei in den neuen Ländern um 120 Euro monatlich gestiegen, die alten Länder verzeichneten ein Plus von 92 Euro.