Erster Vertrag
Brasilien: Abkommen mit Astrazeneca über Corona-Impfstoff

Die Zentrale des Pharmakonzerns AstraZeneca in Cambridge. Foto: Alastair Grant/AP/dpa

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Ein Corona-Impfstoff des britischen Konzerns Astrazeneca wird in Brasilien bereits breit getestet. Nun soll ein Vertrag die Produktion von 100 Millionen Impf-Einheiten sicherstellen.

Das brasilianische Forschungsinstitut Fiocruz, das brasilianische Gesundheitsministerium und der britische Pharmakonzern Astrazeneca haben einen ersten Vertrag über die Produktion von Millionen Dosen eines möglichen Impfstoffs gegen das Coronavirus unterzeichnet.

Das Dokument bilde die Grundlage für den Technologie-Transfer und die Herstellung von 100 Millionen Impfstoff-Dosen gegen Covid-19, falls der Schutz vor einer Infektion durch den Impfstoff nachgewiesen werden sollte, teilte das Gesundheitsministerium in Brasília in einer Erklärung am Freitagabend (Ortszeit) mit.

Ein Corona-Impfstoff von Astrazeneca, der von Forschern der Universität Oxford entwickelt wurde, wird in Brasilien schon in der entscheidenden dritten Phase getestet. Dabei wird die Wirksamkeit eines Stoffes an einer größeren Gruppe von Menschen ermittelt.