Mit der Einführung des iPhones revolutionierte Apple das Handy. Seitdem haben Smartphones eifrig dazugelernt. Viele tolle Funktionen findet man längst nicht mehr einfach so, tief in den Einstellungen lassen sich echte Perlen entdecken (Hier erfahren Sie, welche versteckten Features man unbedingt kennen sollte). Doch einige Funktionen lassen sich selbst dort nicht entdecken. Sie stammen noch aus der Handy-Ära – und werden nur mit bestimmten Zahlenkombinationen freigeschaltet.

Die GSM-Codes genannten Zahlenfolgen mussten beim Handy mit dem Nummernfeld eingegeben werden und schalteten die Funktionen direkt über das Funknetz frei. Auch beim Smartphone funktionieren sie weiter. Dort müssen sie in der Telefon-App eingegeben und wie ein Anruf mit dem Tippen auf das grüne Hörer-Symbol bestätigt werden. Manche der Codes sind aber bei einzelnen Providern gesperrt, es erscheint dann eine Fehlermeldung.

Eigene Nummer nur für eine Nummer verbergen

Will man nur eine Nummer anonym anrufen, funktioniert das mit dem Code #31# vor der ansonsten normal eingegebenen Rufnummer. Praktisch: Speichert man den Kontakt so im Telefonbuch, ruft man diese Nummer immer anonym an.

Eigene Nummer nur einer Rufnummer anzeigen

Das gegenteilige Szenario funktioniert auch. Schaltet man in den Einstellungen die Rufnummern-Unterdrückung ein, wird die Nummer dem Gesprächspartner trotzdem angezeigt, wenn man den Code *31# vor die Durchwahl setzt. Auch hier lässt sich die Nummer so speichern.

Direkt die Mailbox anrufen

Wer jemandem eine Nachricht hinterlassen, ihn aber nicht direkt sprechen will, kann auch direkt die Mailbox anrufen. Dazu fügt man zwischen der Handynetz-Vorwahl und der eigentlichen Rufummer je nach Netz eine bestimmte Zahl ein. Welche man braucht, variiert mit dem ursprünglichen Netz der Nummer.

Stammt die Nummer etwa aus dem Telekom-Netz, lautet die Zahl 13. Aus 0171-123456 wird dann 0171-13-123456. 

Die Zahlen für die anderen Netze sind 50 für Vodafone, 33 für O2 und 99 für E-Plus….