Besonders mit den weiblichen Regierungschefs soll er Probleme haben. Allen voran Angela Merkel. Die Telefonate zwischen der Kanzlerin und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten seien so „ungewöhnlich“, dass ihr Inhalt besonders geschützt werden müsse, sagte ein nicht weiter genannter Top-Beamter. Donald Trump sei Merkel gegenüber „sehr aggressiv“, „nennt sie ‚dumm‘ und wirft ihr vor, dass ‚die Russen sie in der Tasche‘ hätten. Merkel reagiere auf die „fast sadistischen“ Attacken allerdings stets ruhig und lasse sie an sich abperlen. So beschreibt der US-Sender CNN das offenbar völlig desolate Verhältnis von zwei Regierungschefs eigentlich befreundeter Staaten.

Trump nicht in der Lage, US-Interessen zu vertreten

Vier Monate lang haben Journalisten der TV-Station mit hochrangigen, engen und teilweise auch ehemaligen Mitarbeitern des Weißen Hauses gesprochen, die regelmäßig dabei waren, wenn der mächtigste Mann der Welt mit anderen Staats- und Regierungschefs telefoniert hat oder zumindest die Mitschriften und Protokolle der Gespräche kennen. Ihr Tenor: Trump sei in den meisten Fällen schlecht vorbereitet und nicht in der Lage, die Interessen Amerikas zu vertreten. Einige der nicht namentlich genannten Quellen sprechen sogar davon, dass der US-Präsident „wahnhafte Züge“ zeige und das er selbst eine Gefahr für die Sicherheit des Landes sei.

Neben der deutschen Kanzlerin soll sich Trump besonders garstig gegenüber Theresa May, der früheren britischen Premierministerin verhalten haben. Trumps Telefonate mit ihr wurden von Mitarbeitern als „demütigend und tyrannisierend“ beschrieben. Trump soll auch sie „dumm“ genannt und ihr vorgeworfen haben, sie sei „rückgratlos“ in Fragen des Brexits und Einwanderung. In jedem Telefonat mit ihr wurde er böse und sie „nervös und nervöser“. „Er hat sie eingeschüchtert und genau das wollte er auch“.

Besonders ungeheuerlich waren nach den Recherchen von CNN die Gespräche mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin und dem…