„Der Abzug von US-Truppen aus Deutschland wäre ein Geschenk für Russland – und das ist das Letzte, was wir tun sollten“, kritisiert der frühere republikanische Präsidentschaftskandidat, Senator Mitt Romney. Auch ein enger Vertrauter von US-Präsident Donald Trump, Senator Lindsey Graham, unterstützte den Vorstoß. Und der Demokrat Chris Coons erklärt: „Fast 10.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen, ohne Absprache mit der deutschen Regierung und unseren anderen europäischen Verbündeten, macht Amerika kein bisschen sicherer.“ Die Demokratin Jeanne Shaheen sagt, die Truppenpräsenz in Deutschland sei im beiderseitigen Interesse.

„Ein Geschenk für Russland“: Mitt Romney stemmt sich gegen Donald Trumps Pläne

Die Gruppe platzierte deshalb vor der Verabschiedung des Verteidigungshaushalts im Senat eine entsprechende Vorgabe, wie das Büro von Romney mitteilte. Budgetmittel dürften nur dann für einen Truppen-Abzug genutzt werden, wenn der Verteidigungsminister in einem Bericht an den Kongress erklärt, dass dies im Interesse der nationalen Sicherheit sei und die Sicherheit der europäischen NATO-Partner nicht gefährde.

Widerstand auch im Repräsentantenhaus 

Auch im Repräsentantenhaus gibt es sowohl bei Republikanern als auch bei Demokraten Widerstand gegen die Abzugspläne. Die Demokraten haben dort ebenfalls einen Antrag eingebracht, um einen Abzug von Truppen aus Deutschland mit Hilfe des Etats zu verhindern. Trump kann den Teilabzug als Oberbefehlshaber der Streitkräfte anordnen. Um ihn auszuführen wird aber Geld nötig sein, das der Kongress bewilligen muss, also beide Kammern des Parlaments. Bis zur Bewilligung des Militärhaushalts (NDAA) wird es wohl noch zu Kompromissen und Deals kommen, weswegen Trumps Pläne noch gestoppt werden könnte.

Bei einem Besuch des US-Stützpunktes in Ramstein 2018 zeigte sich Donald Trump noch begeistert

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