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Aus nach 43 Jahren: Das älteste französische Atomkraftwerk im elsässischen Fessenheim nahe Freiburg im Breisgau ist seit der Nacht endgültig abgeschaltet worden. Damit endet ein langer Streit mit Deutschland und der Schweiz, die bereits seit Jahren das Aus für die störanfälligen Reaktoren fordern. 

AKW Fessenheim ist endgültig vom Netz

Das elsässische Atomkraftwerk Fessenheim, das Kritikern schon seit Jahrzehnten als Sicherheitsrisiko gilt, ist endgültig abgeschaltet worden. Der zweite Druckwasserreaktor des betriebsältesten Atomkraftwerks in Frankreich ist am späten Montagabend um 23 Uhr vom Stromnetz getrennt worden, wie der französische Energiekonzern EDF mitteilte. Der erste Reaktorblock des seit Ende 1977 Strom produzierenden Kraftwerks am Rhein war bereits Ende Februar vom Netz genommen worden. 

Die Schlagzeilen zum Start in den Tag:

Führende Senatoren wollen US-Truppenabzug aus Deutschland verhindern

Führende US-Senatoren beider Parteien wollen den von Präsident Donald Trump gewünschten Abzug amerikanischer Truppen aus Deutschland per Gesetz verhindern. Die Gruppe platzierte vor der Verabschiedung des Verteidigungshaushalts im Senat eine entsprechende Vorgabe im Budget, wie das Büro des republikanischen Senators Mitt Romney am Montag (Ortszeit) mitteilte. Für einen Abzug dürften Budgetmittel demnach nur genutzt werden, wenn der Verteidigungsminister in einem Bericht an den Kongress erklärt, dass dies im Interesse der nationalen Sicherheit sei und die Sicherheit der europäischen Nato-Partner nicht gefährde.

Prozess zum Tod von George Floyd erst im nächsten Jahr

Der Prozess um den Tod des Afroamerikaners George Floyd während eines brutalen Polizeieinsatzes in der US-Stadt Minneapolis soll im März kommenden Jahres beginnen. Ein Richter in der Stadt im Bundesstaat Minnesota setzte am Montag als Termin für den Auftakt des Prozesses gegen vier weiße Ex-Polizisten den 8. März 2001 fest. Der Richter warnte…