Sehen Sie im Video: #BlackLivesMatter, Deutschland, Covid-19 – Trumps patriotischer Rundumschlag in Tulsa.

Auf seiner ersten großen Wahlkampfveranstaltung seit Beginn der Corona-Krise hat US-Präsident Donald Trump zum Rundumschlag ausgeholt. Zu den hohen Fallzahlen bei Corona-Testungen – kein Land weist mehr bestätigte Infektionen auf – sagte Trump in Tulsa, Oklahoma: „Covid19, dieser Begriff steht China nicht mehr nah, obwohl wir ihn den chinesischen Virus nennen müssten. Wir haben jetzt 25 Millionen Menschen getestet. Das sind wahrscheinlich 20 Millionen mehr, als in jeden anderen Land. Deutschland hat viel gemacht, Südkorea auch. Wenn sie so viele Menschen testen, finden sie auch mehr Fälle. Also habe ich zu meinen Leuten gesagt, macht mal langsamer beim Testen, bitte.“ Während es vor der Halle zu Protesten und vereinzelten Rangeleien zwischen Anhängern der „Black Lives Matter“-Bewegung und Trump-Anhängern kam, legte der Präsident in seiner Rede nach. „Der verwirrte linke Mob versucht, unsere Geschichte zu zerstören, unsere Denkmäler – unsere schönen Denkmäler – zu entweihen, unsere Statuen niederzureißen und jeden zu bestrafen, abzusagen und zu verfolgen, der seinen Forderungen nach absoluter und vollständiger Kontrolle nicht entspricht. Wir fügen uns nicht. Deswegen sind wir hier.“ Ursprünglich wollte Trump bereits am Freitag in der Stadt seine Rede halten. Auf den Tag fiel aber der „Juneteenth“-Gedenktag, an dem in den USA an das Ende der Sklaverei erinnert wird. Außerdem war Tulsa 1921 Schauplatz eines der schlimmsten Ausbrüche rassistischer Gewalt gegen Schwarze. Zu den Profis in der amerikanischen Football-Liga, die als Zeichen gegen Rassismus während der Nationalhymne bei Spielen seit Jahren niederknien, sagte Trump: „Wir werden uns niemals zu unserer Nationalhymne niederknien, oder vor unserer großartigen amerikanischen Flagge, wir werden stolz und hoch oben stehen bleiben.“ Auch seinen unlängst angekündigten Teil-Abzug Tausender amerikanischer…