4. Mai

Die Zahlen geben Aufschluss über die Verbreitung des Coronavirus im deutschen Profifußballgeschäft: Insgesamt 10 von 1724 durchgeführten Corona-Tests waren positiv, vermeldet die Bundesliga. In den 36 Clubs der Fußball-Bundesliga und der 2. Bundesliga wurde kontrolliert, neben Spielern wurden dabei auch der Trainerstab und Physiotherapeuten der Clubs untersucht, wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) mitteilte.

Die Namen der positiv getesteten Personen aus den Vereinen veröffentlichte die Liga zunächst nicht. Außerdem hatte die DFL offenbar versucht, die Kommunikation der Testverfahren zentral zu übernehmen: Wie der „Kicker“ berichtet, wurden die Vereine in einer DFL-Mitteilung gebeten, „von eigenen Verlautbarungen abzusehen“. 

Neben den Tests, die Teil des Hygienekonzepts der DFL sind, wurde in Abstimmung mit dem Bundesarbeitsministerium nun auch „ein verpflichtendes Trainingslager unter Quarantäne-Bedingungen vor einer möglichen Fortsetzung des Spielbetriebs“ integriert, teilt die DFL mit. Sobald das Mannschaftstraining gestartet wird, sind zudem unabhängig von der Wiederaufnahme des Spielbetriebs zwei Tests pro Woche und Spieler vorgesehen.

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Es bleibt bei drei positiven Fällen: Beim 1. FC Köln ist kein weiterer Spieler positiv auf
das Coronavirus getestet worden. Wie der Fußball-Bundesligist am Montag mitteilte, waren alle am Vortag durchgeführten neuerlichen Tests bei der Mannschaft sowie beim Trainer- und Betreuerstab negativ. Nach zuvor positiven Befunden bei zwei Profis und einem
Betreuer waren Zweifel am Geisterspiele-Plan der Bundesliga zur Fortsetzung der Saison aufgekommen. Alle drei Infizierten befinden sich in Quarantäne. Am Montagnachmittag wird die Mannschaft von Cheftrainer Markus Gisdol wieder in Gruppen trainieren. 

3. Mai

„Ich finde den Zeitplan der DFL plausibel und unterstütze einen…