Nun ist es offiziell: Mit einem Rennen am 5. Juli in Österreich will die Formel 1 nach zahlreichen durch die Corona-Pandemie erzwungenen Verschiebungen und Absagen in die Saison starten. Dies gab der Vorsitzende der Formula One Group, Chase Carey, am Montag bekannt und bestätigte damit britische Medienberichte. Zudem verkündete Carey einige Rahmendaten zum überarbeiteten Rennkalender.

Weltmeisterschaft mit 15 bis 18 Rennen

Die ersten Rennen sollen demnach im Juli und August in Europa und zunächst ohne Zuschauer an der Strecke stattfinden. Im September, Oktober und November soll der Formel-1-Zirkus dann nach „Eurasien, Asien und auf den den amerikanischen Kontinent“ weiterziehen. Zum Abschluss sind für Dezember das Nachhol-Rennen in Bahrain sowie das Saison-Finale in Abu Dhabi geplant. Ein endgültiger Kalender solle sobald wie möglich veröffentlicht werden, er soll 15 bis 18 Rennen umfassen. Ursprünglich hatten 22 WM-Läufe auf dem Programm für die Saison 2020 gestanden.

F1-Chef Carey präsentiert einen Fahrplan für die Saison

Bis zu einer endgültigen Lösung seien noch viele Probleme zu überwinden, betont Formel-1-Rechteinhaber Liberty Media. Die Gesundheit und die Sicherheit aller Beteiligten stehe weiter im Vordergrund. Geklärt werden muss unter anderem die Einreise und die Arbeit der Teams in den jeweiligen Ländern der Rennen. Entscheidend wird auch sein, wie sich die Corona-Pandemie weiter entwickelt und ob die einzelnen Länder grünes Licht für größere Veranstaltungen geben.

Rennen in Frankreich angesagt

Fest steht dagegen schon jetzt: Der Saisonstart wird der späteste in der Geschichte der Formel 1 sein. Zudem wird es keinen Frankreich-GP geben. Die Veranstalter sagten das für den 28. Juni vorgesehene Rennen am Montag-Vormittag ab. Das Rennen in Le Castellet wäre nach dem regulären Plan eigentlich das zehnte der Saison gewesen. Zuvor war bereits der Klassiker in Monaco abgesagt worden, acht weitere Rennen sind zunächst auf unbestimmte…